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Moderne Diktiergeräte
sparen Zeit und Kosten
Ansprechpartner: Kai Tippmann, Kai_Tippmann@teledock.de
Stichworte: Digitale Diktiergeräte, digitale Sprachverarbeitung,
Telearbeit
Digitale Diener
Kein Verkäufer käme heute auf die Idee, ein vergleichsweise
funktionsarmes Gerät wie einen Anrufbeantworter mit dem Hinweis auf
die dort eingesetzte Microkassette anzupreisen. Mittlerweile bieten auch
Billiggeräte digitale Aufnahmequalität bei höherem Bedienkomfort,
gestiegenem Funktionsumfang und größerer Kapazität
eine Kombination, die bereits bei der Verbreitung der CD, digitalen Video-
und Photokameras oder ISDN beteiligt ist. Trotz aller Bemühungen
der Hersteller bietet jedoch ein Bereich der Informationsverarbeitung
der fortschreitenden Digitalisierung trotzig die Stirn: die Rede ist von
Diktiergeräten.
Medienbrüche
Auch in vollvernetzten Büros, in denen die Kundendaten
des Anrufers bereits auf dem PC-Bildschirm erscheinen, bevor man den Hörer
abgenommen hat, besprechen Führungskräfte wie in einem Anflug
von liebenswertem Anachronismus kleine Kassetten, die sie dann, mit einem
Beipackzettel versehen und sorgfältig in Klarsichthüllen getütet,
ihrer Sekretärin zum Arbeitsplatz tragen. Diese kämpft sich
dann vor- und rückspulend durch das im Hintergrund low-noise-rauschende
30-minütige Band, um es nach der Erfassung entweder abzulegen (sorgfältig
beschriftet und zurückgespult!) oder dem Löschmagneten zuzuführen
(Die Kassette bitte nicht zu häufig verwenden! Und evtl. vorhandene
Beschriftungen wieder lösen!).
Hat Ihr Computer ein Ohr für Sie?
Natürlich wird die anfängliche Zögerlichkeit,
ähnlich wie beim Faxgerät, letztendlich den Siegeszug der neuen
Technologie nicht dauerhaft aufhalten. Zu deutlich sind die Vorzüge
digitaler Diktiersysteme gegenüber ihren analogen Vorgängern:
so können gesprochene Textpassagen ohne Qualitätsverlust nachträglich
umgestellt, gelöscht oder übersprochen werden. Das Springen
innerhalb eines Diktats ist ebenso problemlos möglich wie am heimischen
CD-Player, dem die Geräte auch in der Wiedergabequalität ähneln.
Die erstellten Diktate lassen sich zudem wie jede andere Datei auf dem
PC verwenden man kann sie platzsparend archivieren und blitzschnell
wiederfinden oder per E-Mail versenden. Die Versendbarkeit des gesprochenen
Wortes per Modem oder ISDN ermöglicht verschiedenen Berufsgruppen
erst die Einrichtung vollwertiger Heimarbeitsplätze oder die Nutzung
externer Dienstleister. Der endgültige Umstieg auf digitale Diktiersysteme
steht also bevor.
Am Besten nichts Neues
Im Gegensatz zu verschiedenen vergleichbaren Umwälzungen
im Büroalltag sollte hier der Medienwechsel auch keine Berührungsängste
verursachen: die Schreibkraft findet Ihre gewohnten Fussschalter und Kopfhörer
genauso wieder wie der Diktierende den roten Aufnahmeknopf. Trotz der
gestiegenen Funktionsvielfalt gleicht das Handling der neuen Geräte
dem gewohnten bis ins Detail. Schließlich soll der Nutzer nicht
sein Diktierverhalten den neuen Geräten anpassen.
Gut begründet
Mit GRUNDIG stellte der in Deutschland führende Anbieter
analoger Diktiergeräte in diesem Jahr eine neue Generation von Sprachverarbeitungssystemen
vor (GDV 4000, GDV 4030). Die technischen Innovationen werden von einem
umfassenden Servicekonzept begleitet. Es reicht von der kontinuierlichen
Systempflege, über den Vertrieb (inklusive kompetenter Einweisung
und Beratung) beim Fachhändler bis zum Versand und der Erfassung
anfallender Diktate in modernen Online-Schreibbüros wie z.B. dem
daz-teleoffice (www.teledock.de).
Anwendung findet die Symbiose von Diktat und Computer idealerweise an
Telearbeitsplätzen. Sowohl dem Diktierenden als auch der Schreibkraft
wird damit beispielsweise ermöglicht, unabhängig von der Tageszeit
spontane Ideen und drängende Entscheidungen aufzunehmen und sofort
umzusetzen.
Wo immer sie sind
Während also das möglicherweise liebgewordene
Ritual, eine Vinylscheibe vorsichtig aus der Hülle zu ziehen und
auf den Plattenteller zu balancieren, zu entstauben und nach 25 minütigem
Musikgenuß umzudrehen, im Freizeitverhalten durchaus seine Daseinsberechtigung
hat, sind derartig anachronistische Impulse im Arbeitsleben nicht durchzuhalten.
Auch wenn die Sekretärin demnächst Ihr Diktat als lieblose Netzwerkpost
auf den Schreibtisch bekommt, wird sie die gehobene Aufnahmequalität
besänftigen. Wenn es dann im Hintergrund rauscht, ist es das Meer.
Entweder auf dem Band des Autors oder hinter der Sekretärin, die
gerade schreibt.
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Abdruck honorarfrei,
Beleg erbeten
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